Mediencoaching

Mediencoaching – auch Profis brauchen Unterstützung

Der DFB-Präsident reagiert dünnhäutig. Florian Bauer, Autor der Deutschen Welle, befragt Reinhard Grindel zur Entwicklung der geplanten Global Nations League. Erlöse in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar werden seit Monaten kolportiert. Und natürlich befragt der Journalist dazu den DFB-Boss, der,zu dem Zeitpunkt noch, in den gut informierten Gremien sitzt. Doch Grindel wird immer ungehaltener, verweigert Antworten, reagiert immer gereizter und steht schließlich auf, reißt das Mikrofon vom Revers und verlässt den Interview-Raum. Allerdings: Er gibt dem Interviewer immerhin noch die Hand.

Ein gutes schlechtes Beispiel für einen aufmerksamkeitsstarken Auftritt. Reinhard Grindel hat sich öffentlich zu Emotionen hinreißen lassen und dementsprechend reagiert. Ein professionelles Mediencoaching hätte ihm wohl die nötige Souveränität für solche Situationen vermitteln und dies verhindern können.

Medientraining für Führungskräfte: Warum es sich auf jeden Fall auszahlt

Auf YouTube hat das abgebrochene Interview mit Reinhard Grindel fast 130 000 Klicks generiert. Wenn Sie bei Google nach „Reinhard Grindel“ suchen, bietet die Vorschlagsfunktion auf Position zwei „Reinhard Grindel Interview“ an. Und die Suchmaschine spuckt in weniger als einer halben Sekunde 150 000 Ergebnisse zu diesem missratenen Interview aus. Dabei war das Setting bekannt, das Thema berechenbar und die kritischen Fragen durchaus vorherzusehen.

In eine solche Situation kann jeder CEO, jeder Geschäftsführer, jeder Kommunikationsverantwortliche und jede Führungskraft kommen. Ein Auftritt in den Medien gehört zum Geschäft. Souveränität ist dabei Pflicht. Wenn es danebengeht, freuen sich die sozialen Medien. Und da das Web bekanntlich nichts vergisst, prägt von nun an die Panne das öffentliche Bild des unglücklich Agierenden. Deswegen ist das Medientraining für Führungskräfte ein essentielles Investment in eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie.

Richtig kommunizieren – eine Frage des Trainings

Nicht jedem ist ein offener, gelassener Auftritt in der Öffentlichkeit gegeben. Schon gar nicht im Umgang mit hartnäckigen Journalisten und kritischen Fragen zu unbequemen Themen.

Deshalb ist ein Interviewtraining wesentlicher Bestandteil eines Mediencoachings, das intensiv dort ansetzt, wo sich individuelle Schwächen zeigen.

  • Schüchtern in der Öffentlichkeit? Konkrete Tipps geben Orientierung und Sicherheit: Die richtige Dosis Lächeln, die Auflockerung der Mimik durch Übungen, der selbstbewusste Augenkontakt.
  • Emotionen kontrollieren: Erstmal tief durchatmen, „21, 22“ zählen, sich für einen kurzen Augenblick in die Rolle des Beobachters begeben. In jedem Fall: Nicht blitzschnell und aggressiv antworten, um nicht sofort neue Angriffsflächen anzubieten.
  • Kernbotschaften trainieren: Zu allen wichtigen Themen und möglichen Fragen gute und prägnante Antworten parat haben. Kurze Statements wirken professionell, vermeiden Fehler durch zu viel Information und freuen Journalisten, weil sie mit diesen O-Tönen gut arbeiten können.
  • Provokationen? Auch hier gilt: Vorbereitung ist die halbe Miete. Ein Bündel an wirksamen Reaktionsoptionen im eigenen Portfolio haben. Zum Beispiel: „Ich will ganz sicher sein, dass ich Sie richtig verstanden habe.“ Oder gerne auch rhetorische Techniken anwenden: Intelligente Rückfragen stellen. Journalisten kennen dieses Mittel natürlich. Aber: Eine smart gestellte Gegenfrage kann auch gut vorbereitete Gesprächspartner schon mal aus dem Konzept bringen.


Im Fokus: Das Videotraining

Die Kamera ist gnadenlos. Eine laufende Kamera ist immer eine Live-Situation. Sie fängt jede noch so kleine Regung ein. Dabei können schon ein paar einfache Regeln helfen, einen positiven Eindruck zu vermitteln. Beispiel Hände: In der Ruhe liegt bekanntlich die Kraft, also gut platzieren, nie vors Gesicht, nicht damit herumspielen oder kneten, keine Abwehrhaltung mit Verschränkung vor der Brust. So kann es funktionieren, wobei jeder seine ganz persönliche Wohlfühlposition finden muss. Ein Coach kann hier hilfreiche Tipps geben.  

Deshalb: Keine Scheu vor Testläufen. Das beste Training ist die Live-Probe.

Wo ein Social Media-Trainer helfen kann – die Gesetze der Plattformen

Nein, einfacher wird es nicht, eher komplexer. Kommunikation verändert sich rasant durch soziale Medien. Doch Social Media-Aktivitäten müssen sein. Wer Botschaften hat, sollte sie auch verbreiten. Kommunikation über Facebook und Instagram, LinkedIn und Xing, Twitter und Snapchat gehört heute in fast jeden modernen Kommunikationsmix.

Der Social Media–Trainer macht Sie aufmerksam auf die Dos, die Don’ts und gibt Ihnen einen konkreten Fahrplan für eine erfolgreiche Social Media-Strategie. Die Kunst liegt darin, Ihrer Zielgruppe Authentizität und relevante Informationen zu vermitteln.

Ein gutes Medientraining sorgt fürschnellen Erfolg bei öffentlichen Auftritten

Also: Kernbotschaften ausformulieren, fundiert vorbereiten, Gestik und Mimik achtsam trainieren, in der Gesprächssituation stets die Ruhe und Contenance wahren, sich so intensiv und live wie möglich auf Gespräche vorbereiten und Routine in den Verhaltensweisen gewinnen. All das zusammen erlernen Sie in einem fundierten Medientraining mit einem erfahrenen Kommunikationsprofi. Bei dot.communications steht Ihnen hierfür ein erfahrenes Team zur Verfügung. Ob Interview, Präsentation, Rede oder Town Hall-Meeting – wir trainieren Sie mit journalistischer Präzision und optimieren mit geschultem Blick Ihren Auftritt in Haltung und Gestik. Damit gewinnen Sie die nötige Sicherheit – und verhindern einen fatalen Grindel-Abgang mit kommunikativem Totalschaden.

Medientraining kann Präsidentschaftswahlen entscheiden

Einer der spektakulärsten Fälle von gelungenem Medientraining liegt schon etwas länger zurück: Am 26. September 1960 trat der junge und unerfahrene John F. Kennedy gegen Richard Nixon in einer Fernsehdebatte an. Eigentlich ein Rennen mit klarem Ausgang. Nixon hatte zu diesem Zeitpunkt schon acht Jahre als US-Vizepräsident im Weißen Haus vorzuweisen. Vermutlich der Grund, warum Nixon eine fundierte Vorbereitung verweigerte und nicht einmal in die Maske ging, bevor er in die Live-Diskussion mit seinem Konkurrenten zog. 70 Millionen Menschen sahen einen blassen, müden und fahrigen Vize-Präsidenten. JFK gewann, unter anderem, weil er mit einem ausgeruhten und souveränen Auftritt den Wählern imponierte.

Übrigens: Zuhörer am Radio, die die Debatte verfolgt haben, kürten Richard Nixon zum Sieger. Für die Präsidentschaft reichte das 1960 allerdings nicht mehr.

Weitere Leistungen im Überblick

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Text und Redaktion

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