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24/08/2015

„QUISMA Performance-Check für Baumärkte“: Hornbach.de zeigt, wo der Hammer hängt

Die sommerliche Garten- und Heimwerksaison ist für Baumärkte die heiße Phase des Jahres. Häuslebauer und Hobbygärtner starten ihre Projekte und rüsten sich mit dem entsprechenden Werkzeug aus. Dabei gehen sie zunehmend online auf die Suche nach Angeboten und informieren sich im Internet über die neuesten Produkte. Die Digital-Marketing-Agentur QUISMA hat deshalb den Online-Auftritt von zwölf deutschen Baumärkten analysiert. Untersucht wurde neben der Benutzerfreundlichkeit der Webseiten auch die Platzierung in den Suchmaschinen Google und Bing. Das Resultat: Hornbach und Otto machen Nägel mit Köpfen, wohingegen Anbieter wie Bauhaus, Toom Baumarkt oder Norax noch deutlich an ihrer Web-Performance schrauben müssen.

Oft gesucht, selten gefunden
Für den Performance-Check haben die QUISMA-Experten insgesamt zwölf Baumärkte untersucht: Hornbach, OBI, Hagebau, Bauhaus, Onlineshop-Baumarkt, Otto Baumarkt, Sonderpreis-Baumarkt24    , Norax, Contorion, Hellweg, Toom Baumarkt und Globus Baumarkt. Dabei wurde im ersten Schritt die ideale Sichtbarkeit bei der Suche nach ausgewählten Begriffen bei Google und Bing bewertet – und zwar sowohl für Anzeigen als auch für die organischen Ergebnisse. Das Resultat bei den bezahlten Anzeigen ist renovierungsbedürftig: Keiner der zehn Anbieter konnte sich optimal platzieren. Lediglich otto.de erreichte acht von zehn Treffern bei der Google-Suche. Unter die Top-3 der Suchergebnisse schafften es neben Otto noch Hornbach und Obi. Weiterführende Links in den angezeigten Ergebnissen findet man nur bei Hornbach. Alle anderen Märkte setzten diese Anzeigenerweiterung entweder nur für einen der Suchbegriffe oder überhaupt nicht ein. Auch Keyword-Nutzung und Käuferbewertungen wurden lediglich von Hornbach, Toom und Globus Baumarkt eingesetzt. Insgesamt sammelten hornbach.de, obi.de und otto.de am meisten Punkte und distanzierten die Konkurrenz auf die hinteren Plätze. Bei den organischen Suchergebnissen stehen alle Anbieter auf wackeligem Fundament: Besonders die Kategorien „Snippets“ und „Titles“ wiesen die mit Abstand schwächste Performance auf. Positive Ausnahmen sind auch hier wieder hornbach.de und obi.de.

Webseitenstruktur: Es gibt immer was zu tun
Mit Blick auf die Online-Shops der untersuchten Baumarktketten bleibt positiv festzuhalten, dass sieben Anbieter über eine mobile Webseite oder Responsive Design verfügen. Damit stellen die Baumärkte sicher, dass sich Nutzer problemlos mit dem Smartphone oder Tablet auf der Seite zurechtfinden. An einigen Stellschrauben müssen die meisten Anbieter noch im Bereich Vertrauensgewinn und Kundenservice drehen: Lediglich Onlineshop-baumarkt.de, norax.de, contorion.de sowie hellweg.de platzieren Trust-Logos gut sichtbar und farblich hervorgehoben auf ihren Websites. Bei onlineshop-baumarkt.de und norax.de befindet sich zusätzlich ein anklickbares Telefonsymbol auf den Internetseiten, wodurch Kunden einen direkten Draht zur Serviceabteilung haben. Auch Kundenbewertungen, die das Vertrauen in einen Online-Shop steigern sollen, waren bei den meisten Anbietern nicht hinterlegt. Nur onlineshop-baumarkt.de, sonderpreis-baumarkt.de sowie norax.de nutzen die positive Wirkung von Kundenempfehlungen auf andere User. Hinsichtlich der Produktübersicht sind jedoch nahezu alle untersuchten Baumärkte ordentlich aufgestellt: Gut sichtbare Slideshows setzen besondere Angebote oder Produkte in animierten Bildern nochmals entsprechend in Szene. Die beste Arbeit lieferten hier hornbach.de, bauhaus.info, onlineshop-baumarkt.de sowie norax.de und hellweg.de mit einem sehr einheitlichen und übersichtlichen Aufbau ab.

Hornbach.de hängt die Messlatte hoch
In der Gesamtbeurteilung geht Hornbach von allen untersuchten Baumärkten als Sieger hervor. Durch eine solide Präsenz hinsichtlich Top-Ten-Begriffen, Keywordnutzung im Text und entsprechenden Sitelinks sichert sich der Baumarkt aus Rheinland-Pfalz den Spitzenplatz. Nachholbedarf hat Hornbach lediglich – trotz eines gut strukturierten Online-Shops – in Bezug auf Emotionalität und Produktübersicht.

Pascal Kässmann, Managing Director Germany von QUISMA: „Der QUISMA Performance-Check veranschaulicht, dass manche Baumärkte in Sachen Suchmaschinenpräsenz und kundenfreundlichen Internetauftritt noch etwas feilen müssen. Es sollte im allgemeinen Interesse der Anbieter liegen, potenzielle Kunden dazu zu bewegen, in Zukunft Werkzeugkäufe auch online abzuwickeln und eine allgemeine Vertrauensbasis zwischen Baumarkt und Käufer im Netz aufzubauen.“

Der „QUISMA-Performance-Check für Baumärkte“ steht unter www.quisma.com kostenlos zum Download bereit.



Über QUISMA:

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